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Arten von Surfboards: Alle Typen erklärt & welches das richtige für dich ist

12. Oktober, 2026 (Aktualisiert: 16. Oktober, 2026)

Es ist dein erster Morgen im Surfcamp. Die Sonne geht gerade erst auf, der Kaffee wirkt langsam, und du stehst vor einer Auswahl von Surfboards in jeder erdenklichen Größe und Form: große, dicke Schaumstoff-Boards; lange, elegante Planken; kurze, breite Boards mit Fish-Tail. Schmale, spitze Shortboards, die aussehen, als würden sie einfach im Wasser untergehen. Und die einzige Frage in deinem Kopf ist: Welches passt am besten zu mir? 👀

Die gute Nachricht: Du musst die Antwort noch gar nicht wissen. Aber es hilft zu verstehen, was du da eigentlich vor dir hast. Die verschiedenen Arten von Surfboards gibt es aus gutem Grund, und jedes einzelne verändert das Gefühl einer Welle unter deinen Füßen. Wähle das richtige Board, und das Surfen fühlt sich leicht und machbar an. Wähle das falsche, und selbst die perfekteste Welle fühlt sich unsurfbar an.

Lass uns einen Blick auf die wichtigsten Arten von Surfboards werfen: wofür jedes einzelne gemacht ist, zu wem es am besten passt und wie du herausfindest, welches Board für dich am meisten Sinn ergibt!

Was sind die wichtigsten Arten von Surfboards?

Die wichtigsten Arten von Surfboards sind Soft-Tops, Longboards, Mini-Malibus, Funboards (Mid-Lengths), Eggs, Hybrids, Fishs, Mini-Simmons, Groveller, Shortboards, Step-Ups und Guns. Grob gesagt reicht die Auswahl von groß, stabil und fehlerverzeihend bis hin zu klein, schnell und anspruchsvoll!

Hier ist die Kurzfassung, vom einfachsten zum anspruchsvollsten Board:

  1. Soft-Top: Ein großes Schaumstoff-Board, super stabil, hier fangen fast alle an.

  2. Longboard: 9 Fuß oder länger, gleitet auf den kleinsten Wellen, hier dreht sich alles um Style.

  3. Mini-Mal: Ein kürzeres Longboard und der klassische nächste Schritt nach deinem ersten Soft-Top.

  4. Funboard / Mid-Length: Das Board für dazwischen, leicht zu paddeln, aber wendiger.

  5. Egg: Ein abgerundetes, fehlerverzeihendes Mid-Length, gebaut für entspanntes, fließendes Surfen.

  6. Hybrid: Teils Shortboard, teils Fish, teils Funboard, gemacht für alltägliche Wellen.

  7. Fish: Kurz, breit und schnell, ein Favorit für kleine Wellen.

  8. Mini-Simmons: Sehr kurz und sehr breit, pure Geschwindigkeit bei schwachen Wellen.

  9. Groveller: Eine Shortboard-Form mit extra Volumen für kleine, kraftlose Tage.

  10. Shortboard: Das High-Performance-Board, das du beim Profi-Surfen siehst.

  11. Step-Up: Ein etwas längeres Shortboard für größere, kraftvollere Wellen.

  12. Gun: Lang, schmal und spitz, gebaut für echtes Big-Wave-Surfen.

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Warum gibt es so viele verschiedene Surfboard-Formen?

Weil jede Form Stabilität gegen Wendigkeit eintauscht. Mehr Länge und Volumen bedeuten einfacheres Paddeln, mehr erwischte Wellen und weniger Wipeouts. Weniger Länge und Volumen sorgen für schärfere Turns und mehr Geschwindigkeit, aber nur, wenn du bereits die Surf-Fähigkeiten hast, um das auch zu nutzen.

Folgende Faktoren beeinflussen das Fahrverhalten und Gefühl von Surfboards:

  1. Volumen: Wie viel Schaumstoff im Board steckt, gemessen in Litern. Mehr Volumen lässt dich höher im Wasser treiben, paddelt sich schneller und fühlt sich stabiler an.

  2. Länge: Längere Boards erwischen Wellen früher und gleiten weiter. Kürzere Boards sind im Gegenzug manövrierfähiger.

  3. Rocker: Die Biegung von der Nose (Spitze) bis zum Tail (Ende). Flache Boards sind auf kleinen Wellen schneller. Mehr Rocker hilft einem Board, sich steilen, kraftvollen Wellen anzupassen, ohne mit der Nose einzutauchen.

  4. Tail-Form: Ein Round- oder Pin-Tail gibt Halt in größeren Wellen, ein Squash-Tail ist ein vielseitiger Allrounder, und ein Swallow-Tail sorgt für mehr Lockerheit und Speed an Tagen mit kleinen Wellen.

  5. Finnen: Die Anzahl und Anordnung der Finnen beeinflusst, wie antriebsstark oder verspielt sich das Board anfühlt (mehr dazu später).

Das ist die Kurzfassung. Wenn du genau wissen willst, was Rails, Stringer und Nose eigentlich machen, erklärt unser Guide zur Anatomie des Surfboards jedes einzelne Teil im Detail.

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Welche Art von Surfboard sollte ein Anfänger nutzen?

Ein großes Soft-Top oder Longboard mit viel Volumen, etwa 8 bis 9 Fuß lang. Es lässt sich leicht paddeln, erwischt Wellen früh und verzeiht die (vielen, völlig normalen) Fehler, die du in deinen ersten Surf-Sessions machen wirst. Genau deshalb geben wir in unserem Level-1-Anfängerkurs allen Gästen Soft-Tops zwischen 8'0 und 9'0 mit extra viel Auftrieb.

Hier sind die drei Boards, auf denen du am ehesten das Surfen lernen wirst:

Soft-Top (Schaumstoff-Board)

Ein Soft-Top ist ein Surfboard mit einem weichen Schaumstoff-Deck anstelle einer harten Glasfaser-Oberfläche. Es ist das Board, das Surfschulen für Anfänger nutzen, und das aus gutem Grund: Es ist stabil, hat viel Auftrieb und ist deutlich gnädiger mit dir, wenn es dich mal erwischt (oder du darauf landest). Lass dir auch nicht einreden, dass Schaumstoff-Boards nur für Anfänger sind. Viele erfahrene Surfer haben für spaßige Tage mit kleinen Wellen eines griffbereit.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 8'0 bis 9'0

  • Ideal für: Erste Sessions, Weißwasser und kleine, sanfte Wellen

  • Level: Anfänger

  • Vibe: Stabil, fehlerverzeihend, null einschüchternd

20 Tipps für Surfanfänger

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Longboard

Ein Longboard ist ein langes, breites Surfboard, meistens 9 Fuß oder länger, mit einer runden Nose. Es ist die ursprüngliche Form des Surfboards und nach wie vor eine der schönsten Arten, eine Welle zu surfen. Longboards erwischen Wellen früh, gleiten mühelos durch flache Abschnitte und erlauben es dir, auf dem Board auf und ab zu laufen. Klassische, schwere Longboards, die fürs Noseriding gebaut sind, werden oft Logs oder Noserider genannt. Die Kehrseite? Sie sind schwer, nicht sehr wendig, und es ist anspruchsvoll, sie durch brechende Wellen zu pushen, wenn der Swell größer wird.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 9'0 und länger

  • Ideal für: Kleine bis mittlere, cleane und sanfte Wellen

  • Level: Anfänger bis Fortgeschritten (leicht zu starten, ein Leben lang zu meistern)

  • Vibe: Smooth, stylisch, entspannt

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Mini-Mal (Mini-Malibu)

Ein Mini-Mal ist im Grunde ein kürzeres Longboard, meist zwischen 7 und 8,5 Fuß lang. Es behält einen großen Teil der Paddelpower und Stabilität eines Longboards, ist aber leichter, einfacher zu tragen und wendiger. Für viele Surfer ist es der natürliche nächste Schritt, sobald sie bereit sind, das Weißwasser hinter sich zu lassen und grüne Wellen zu jagen. Wie du deine ersten grünen Wellen erwischst, erklären wir in unserem Guide zum Surfen ungebrochener Wellen.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 7'0 bis 8'6

  • Ideal für: Deine ersten ungebrochenen, grünen Wellen

  • Level: Anfänger bis geübter Anfänger

  • Vibe: Freundlich, stärkt das Selbstvertrauen

Fange an, Surfen zu lernen

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Welches Surfboard kommt nach deinem ersten Soft-Top?

Die meisten Surfer wechseln zu einem etwas kürzeren, aber immer noch fehlerverzeihenden Board, wie einem Funboard, Egg oder Hybrid, sobald sie selbstständig grüne Wellen erwischen. Das ist die oft übersprungene Zwischenzone in vielen Surf-Guides, und genau die Phase, in der du die meiste Zeit deiner Surf-Karriere verbringst.

Funboard / Mid-Length

Ein Funboard, oft auch Mid-Length genannt, liegt genau zwischen einem Longboard und einem Shortboard. Es ist kurz genug, um es richtig zu wenden, hat aber immer noch das Volumen, um leicht zu paddeln und viele Wellen zu erwischen. Also, Funboard oder Longboard? Ein Longboard gleitet parallel zur Welle; ein Funboard ermöglicht dir zusätzlich vertikale Manöver. Wenn du bisher auf einem Longboard unterwegs warst und anfangen willst zu carven, anstatt nur zu cruisen, ist ein Funboard meistens die Antwort.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 6'6 bis 8'0

  • Ideal für: Alltägliche kleine bis mittlere Wellen

  • Level: Geübter Anfänger bis Mittelstufe

  • Vibe: Spaß (steckt ja schon im Namen), vielseitig, unkompliziert

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Egg

Ein Egg ist ein Mid-Length mit einer abgerundeten Form, einer runden Nose und einem runden Tail, wodurch es eben ein bisschen wie ein Ei aussieht. Es ist fehlerverzeihend, geschmeidig in den Turns und ideal für Surfer, die sich einen entspannten, fließenden Style wünschen, anstatt scharfe, aggressive Manöver zu fahren.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 6'6 bis 8'0

  • Ideal für: Sanfte, rollende Wellen

  • Level: Geübter Anfänger bis Mittelstufe

  • Vibe: Gefühlvoll, geschmeidig, entspannt

Hybrid

Ein Hybrid vereint Design-Elemente verschiedener Boards, meistens den Rocker eines Shortboards mit der Breite und dem Volumen eines Fishs oder Funboards. Das Ergebnis ist ein Board, das fehlerverzeihender als ein Shortboard, aber lebendiger als ein Mid-Length ist. Viele Surfer nennen ihr Hybrid liebevoll ihren „Daily Driver“!

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 5'8 bis 7'0

  • Ideal für: Durchschnittliche, alltägliche Surfbedingungen

  • Level: Mittelstufe

  • Vibe: Vielseitig, verspielt, ein echter Allrounder

Entdecke unsere Surfkurse

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Was sind die besten Surfboards für kleine oder schwache Wellen?

Fishs, Mini-Simmons und Groveller. Das sind kurze, breite, flache Boards, die darauf ausgelegt sind, Geschwindigkeit aufzubauen, wo ein normales Shortboard Geschwindigkeit verliert und sinken würde. Wenn du an einem Ort mit vielen kleinen, kraftlosen Wellen surfst, kann eines dieser Boards jede Session doppelt so spaßig machen.

Fish

Ein Fish ist ein kurzes, breites Surfboard mit einem gespaltenen Swallow-Tail und klassischerweise Twin-Fins. Es hat einen flachen Rocker und mehr Volumen als ein Shortboard, sodass es sich gut paddeln lässt und in kleinen bis mittleren Wellen mit viel Geschwindigkeit die Wasserwand entlanggleitet. Was ist der Unterschied zwischen einem Fish und einem Shortboard? Ein Fish ist breiter, flacher und in kleinen Wellen schneller; ein Shortboard ist schmaler, hat mehr Biegung und ist dafür gebaut, in steileren, kraftvolleren Wellen scharfe Turns zu fahren.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 5'0 bis 6'6

  • Ideal für: Kleine bis mittlere Wellen, die von guter Qualität sind

  • Level: Mittelstufe

  • Vibe: Schnell, locker, ein bisschen retro

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Mini-Simmons

Ein Mini-Simmons ist ein sehr kurzes, sehr breites Board mit einer eckigen Nose und einem breiten, eckigen Tail. Es sieht seltsam aus, wenn man es zum ersten Mal sieht, aber es ist unglaublich schnell und macht in kleinen, schwachen Wellen richtig Spaß. Da es so kurz ist, braucht es ein wenig Eingewöhnungszeit.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 5'0 bis 6'0

  • Ideal für: Kleine, schwache, bröckelige Wellen

  • Level: Mittelstufe

  • Vibe: Eigenwillig, rasant, purer Spaß

Groveller

Ein Groveller ist ein Shortboard mit extra Breite und Volumen sowie einem flacheren Rocker, gemacht für kleine, unspektakuläre Tage. Für Shortboarder ist es das Board, das man sich schnappt, wenn die Wellen für das normale Board zu klein sind, man aber trotzdem surfen möchte.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 5'0 bis 6'0

  • Ideal für: Kleine, kraftlose Wellen

  • Level: Mittelstufe bis Fortgeschritten

  • Vibe: Praktisch, lebhaft, macht schlechte Tage zu guten

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Welche Art von Surfboards nutzen Profis?

Profis fahren meist High-Performance-Shortboards und wechseln zu Step-Ups und Guns, wenn die Wellen größer werden. Diese Boards sind für Geschwindigkeit, Kontrolle und kraftvolle Turns in perfekten Surfbedingungen gebaut, und genau deshalb sind sie so schwer zu surfen, wenn du dieses Level noch nicht erreicht hast.

Shortboard

Ein Shortboard ist ein kurzes, schmales Board mit einer spitzen Nose, wenig Volumen und viel Rocker, das normalerweise mit drei Finnen (einem Thruster-Setup) gesurft wird. Es ist das Board, das du beim Profi-Surfen siehst, und es ist gemacht für scharfe Turns, Barrels und Airs in guten Wellen.

Lass uns ehrlich sein: Das Shortboard ist das Board, das fast jeder surfen möchte, und jenes, auf das die meisten Menschen viel zu früh umsteigen. Ein Board mit wenig Volumen ist anstrengender zu paddeln, erwischt weniger Wellen und bestraft selbst kleine Fehler sofort. Wenn du darüber nachdenkst, den Sprung zu wagen, lies dir zuerst unseren Guide zum Weg vom Anfänger zum fortgeschrittenen Surfer durch.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 5'6 bis 6'6

  • Ideal für: Steile, kraftvolle Wellen mit hoher Qualität

  • Level: Fortgeschritten

  • Vibe: Scharf, reaktionsfreudig, High Performance

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Step-Up

Ein Step-Up ist eine etwas längere, schmalere Version eines Shortboards (oft ein paar Zentimeter bis zu einem Fuß länger) mit mehr Rocker und einem schmaleren Tail. Es gibt dir zusätzliche Paddelkraft und Kontrolle, wenn die Wellen größer und schwerer werden, als dein Alltagsboard es bewältigen könnte.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 6'2 bis 7'0

  • Ideal für: Größere, kraftvollere Tage

  • Level: Fortgeschritten

  • Vibe: Kontrolliert, selbstbewusst, bereit für die großen Tage

Gun

Eine Gun ist ein langes, schmales Board mit einer spitzen Nose und einem Pin-Tail, gebaut für große Wellen. Die zusätzliche Länge hilft dir dabei, schnell genug zu paddeln, um riesige, schnell heranrollende Swells zu erwischen, und das schmale Pin-Tail gibt Halt in massiven Wellenwänden. Solange du nicht an extremen Big-Wave-Spots surfst, wirst du keine Gun brauchen, aber es ist spannend zu wissen, wofür sie gemacht sind.

Gut zu wissen

  • Typische Länge: Etwa 7'0 bis 11'0 und länger

  • Ideal für: Große, schwere Wellen

  • Level: Experte

  • Vibe: Ernsthaft, spezialisiert, Respekt vor dem Meer

Was sind die verschiedenen Arten von Surfboard-Finnen?

Die wichtigsten Arten von Finnen-Setups bei Surfboards sind Single-Fin, Twin-Fin, Thruster (drei Finnen) und Quad (vier Finnen). Jedes Setup verändert, wie locker, schnell oder stabil sich ein Board anfühlt:

  1. Single-Fin: Eine große Finne in der Mitte. Smooth, stabil und klassisch, häufig auf Longboards und Mid-Lengths zu finden.

  2. Twin-Fin: Zwei Finnen, jeweils eine an der Seite. Schnell und locker, das traditionelle Setup für ein Fish.

  3. Thruster: Drei Finnen. Das heute beliebteste Setup, das Geschwindigkeit, Grip und Kontrolle perfekt ausbalanciert und der Standard für die meisten Shortboards ist.

  4. Quad: Vier Finnen, jeweils zwei auf jeder Seite. Sorgt für ordentlich Geschwindigkeit und Drive die Line hinunter, ideal in schnellen oder hohlen Wellen.

Die meisten modernen Boards haben abnehmbare Finnen, sodass du mit verschiedenen Setups experimentieren kannst, ohne direkt ein neues Board kaufen zu müssen.

Spielt das Material des Surfboards eine Rolle?

Ja, Soft-Tops sind am sichersten, Epoxy-Boards sind leichter und haben mehr Auftrieb, und Boards aus Polyurethan (PU) bieten das traditionelle Fahrgefühl, das so viele Surfer lieben. Hier ist eine Übersicht der verschiedenen Surfboard-Materialien:

  • Soft-Top (Schaumstoff): Weiches Deck, sehr widerstandsfähig, ideal zum Lernen.

  • Epoxy: Meistens mit einem EPS-Schaumkern und Epoxidharz gebaut. Leicht, stabil, mit viel Auftrieb und widerstandsfähiger gegen Dings (Beulen).

  • Polyurethan (PU): Ein PU-Schaumkern, glasiert mit Polyesterharz. Die klassische Konstruktion mit einem smoothen, berechenbaren Gefühl im Wasser, die aber leichter Dings (Beulen) bekommt.

Für dein erstes Board für grüne Wellen ist Epoxy oft eine großartige Wahl, weil es leicht und robust ist.

Wie Surfboards hergestellt werden

Wie wählst du die richtige Art von Surfboard aus?

Stimme das Board zuerst auf dein Level ab, danach auf die Wellen, die du am meisten surfst. Im Zweifel gilt: Nimm es eine Nummer größer. Mehr Volumen bringt dir fast immer mehr Wellen ein, und durch mehr Wellen wirst du letztendlich besser.

Welches Surfboard passt zu deinem Level?

  • Absoluter Anfänger: Ein großes Soft-Top oder Longboard, etwa 8 bis 9 Fuß lang. Du brauchst so viel Stabilität und Paddelkraft wie möglich, während du den Pop-up lernst und das Weißwasser surfst.

  • Geübter Anfänger: Ein Mini-Mal, Funboard oder ein großes Soft-Top, etwa 7 bis 8 Fuß lang. Du fängst an, ungebrochene, grüne Wellen zu erwischen, also brauchst du ein Board, das sich immer noch leicht paddeln lässt, dir aber erlaubt, die Welle entlangzufahren.

  • Mittelstufe: Ein Mid-Length, Egg, Hybrid oder Fish. Du fährst gezielte Turns, daher helfen etwas weniger Länge und Volumen, damit das Board schneller reagiert. Viele Surfer genießen es auf diesem Level, verschiedene Formen auszuprobieren, um herauszufinden, was ihnen am meisten Spaß macht.

  • Fortgeschritten: Ein Shortboard für gute Wellen, kombiniert mit einem Groveller oder Fish für kleine Tage und einem Step-Up für größere Swells. Auf diesem Level wählen die meisten Surfer ihre Boards eher nach den Bedingungen als nach ihrem Können aus.

Welches Surfboard passt zu den Wellen, die du surfst?

  • Kleine, weiche oder kraftlose Wellen: Setze auf Volumen und einen flachen Rocker. Longboards, Mid-Lengths, Fishs, Mini-Simmons und Groveller glänzen hier besonders.

  • Alltägliche hüft- bis schulterhohe Wellen: Ein Funboard, Hybrid oder Fish deckt für die meisten Surfer auf der Mittelstufe einen Großteil der Tage ab.

  • Steile, kraftvolle oder hohle Wellen: Schmalere Boards mit mehr Rocker, wie Shortboards und Step-Ups, halten sich besser in der Welle und sind einfacher zu kontrollieren.

  • Große, schwere Wellen: Step-Ups und Guns, aber nur, wenn du die nötige Erfahrung hast, um überhaupt da draußen zu sein.

5 Anzeichen, dass du bereit für ein kleineres Board bist

  1. Du erwischst beständig Wellen ohne die Hilfe eines Surf-Coaches.

  2. Du surfst ungebrochene, grüne Wellen, nicht nur Weißwasser.

  3. Du kannst die Welle schräg entlangfahren (down the line), anstatt nur geradeaus in Richtung Strand zu surfen.

  4. Dein Pop-up fühlt sich automatisch an, selbst in steileren Wellen.

  5. Dein aktuelles Board fühlt sich langsam an oder lässt sich schwer drehen.

Ein ehrlicher Tipp: Verringere Volumen und Länge schrittweise. Der direkte Umstieg von einem 9'0 Schaumstoff-Board auf ein Shortboard führt meistens dazu, dass du deutlich weniger Wellen erwischst und viel langsamer Fortschritte machst, anstatt schneller. Für genaue Längen- und Volumen-Empfehlungen, basierend auf deiner Größe, deinem Gewicht und deinem Level, schau dir am besten unseren Guide zur Wahl des passenden Surfboards für dein Level an.

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FAQ: Arten von Surfboards einfach erklärt

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Schnapp dir ein Board, lass uns surfen gehen!

Du musst keines dieser Boards besitzen, um mit dem Surfen anzufangen. Ganz ehrlich: Die meisten von uns konnten bei ihrem ersten Paddle-out ein Fish nicht von einem Funboard unterscheiden. Was wirklich zählt, ist, dass du ins Wasser kommst, auf einem Board, das zu dir passt.

Bei Lapoint helfen dir unsere Coaches dabei, genau dieses Board für dein Level und die Bedingungen des Tages zu finden. Und sie sind an deiner Seite, wenn du bereit bist, etwas Neues auszuprobieren. Das kann bedeuten, dass du von deinem ersten wackeligen Pop-up auf einem Schaumstoff-Board zu deinem ersten echten Turn auf einem etwas kürzeren Board wechselst.

Kombiniere das mit Paddle-Outs früh am Morgen, neuen Freunden aus der ganzen Welt und Sonnenuntergängen, die dich vergessen lassen, wie müde deine Arme eigentlich sind, und du wirst schon bald das Board finden, das sich wie dein eigenes anfühlt. Überlass die Sorgen um das richtige Equipment also einfach uns. Bring einfach deinen Stoke mit, wir kümmern uns um den Rest.

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Aude St-Cyr

About the author: Hi, I’m Aude, originally from Quebec, but the last decade has taken me across Europe and slowly closer to the ocean. I’m drawn to quiet streets, slow mornings, tiny bookstores, and the kind of places where you can lose track of time for a while. When I’m not travelling, you’ll usually find me surfing in Peniche, trying a new recipe, or wandering around with my analog camera, saving little pieces of life for later.

I write content for Lapoint, edit videos, and help grow our community, which means most days involve a mix of words, stories, people, and way too many tabs open at once!

Life goal? To take care of the people and places I love, stay curious, and never lose touch with my inner child.

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